News | 14.07.2025 | News

Mentoring-Programm für Wissenschaftlerinnen: Wie man einen erfolgreichen Antrag schreibt und Drittmittel einwirbt

Die Befähigung von Nachwuchswissenschaftlerinnen, sich in Finanzierungssystemen zurechtzufinden, und die Vermittlung von Grundkenntnissen im Schreiben von wettbewerbsfähigen Anträgen für Forschungsgelder legen den Grundstein für eine starke und erfolgreiche wissenschaftliche Karriere. Aus diesem Grund haben wir vor kurzem im Rahmen des Mentoring-Programms für unsere Doktorandinnen und Postdocs einen praktischen Workshop zum Schreiben von Anträgen veranstaltet.
 Group photo of the mentees
Prof. Angelika Harbauer und die Mentoring-Gruppe

Ziel dieser eintägigen Schulung war es, den Teilnehmern wesentliche Kenntnisse und Strategien für das Verfassen wettbewerbsfähiger Anträge auf Forschungsförderung zu vermitteln. Die Teilnehmer erhielten praktische Einblicke und lernten, wie sie:

  • Projektzielen und Teilzielen definieren
  • den Stand der Technik und das Forschungskonzept beschreiben
  • Auswirkungen, Umsetzungsplanung und Budgetierung ansprechen
  • die Sichtweise der Geldgeber zu verstehen und zu wissen, wie die Gutachter die Anträge bewerten

Eine der wichtigsten Erkenntnisse bestand darin, die Perspektive von Förderorganisationen und Gutachtern zu verstehen. Die Teilnehmer untersuchten, wie sie Programminformationen entschlüsseln, geeignete Förderaufrufe auswählen und ihre Anträge entsprechend den Bewertungskriterien gestalten können.

Geleitet wurde der Workshop von Dr. Susanne Hollmann, Geschäftsführerin von sb-Sciencemanagement. Als sehr erfahrene Trainerin, Evaluatorin und Forscherin mit fundierten Kenntnissen der Förder- und Wissenschaftsmanagementlandschaft führte sie unsere Forscherinnen durch die Komplexität der Antragstellung.