Die Technologiezentren von SyNergy decken ein breites Spektrum an Technologien und Verfahren ab und bieten Fachwissen in den Bereichen fortgeschrittene Omics, Bildgebung, Modelle menschlicher Erkrankungen sowie klinische und translationale Forschung. Die Vorzeigeveranstaltung verdeutlichte, wie diese sich ergänzenden Kompetenzen Forschern dabei helfen können, verschiedene Methoden und Ansätze zu integrieren, um neurologische Erkrankungen auf mehreren Ebenen zu untersuchen.
Das von Dr. Aditi Methi, der Datenmanagerin von SyNergy, mit Unterstützung der Hub-Teams organisierte Programm begann mit einer Einführung in die Hub-Initiative durch Prof. Dr. Thomas Misgeld, einen der Sprecher von SyNergy. Anschließend folgte eine Reihe von Blitzvorträgen der jeweiligen Hub-Koordinatoren, in denen sie die Fachgebiete der einzelnen Hubs sowie die dort angebotenen Technologien und Unterstützungsangebote erläuterten. Im weiteren Verlauf des Tages erkundeten die Teilnehmer die Einrichtungen im Rahmen von geführten Hub-Besichtigungen und einem Workshop und tauschten sich an speziellen Ständen direkt mit den Hub-Teams aus, um einzelne Projekte und mögliche Kooperationsideen zu besprechen.
Im Rahmen der wissenschaftlichen Vortragsreihe hielten Prof. Dr. Matthias Brendel, Sophie Kratzert und Prof. Dr. Mikael Simons Präsentationen, in denen sie darlegten, wie das Fachwissen der Hubs zu laufenden Forschungsprojekten beiträgt. Das Programm bot zudem eine Perspektive aus der Industrie: 10x Genomics nahm an der Veranstaltung mit einem kurzen Vortrag und einem eigenen Stand teil, an dem die Teilnehmer mehr über neue Technologien und Anwendungen in der räumlichen Omik-Forschung erfahren konnten.
Über die Präsentation technischer Fähigkeiten hinaus schuf der SyNergy Tech Hub Day Raum für einen fruchtbaren Austausch zwischen Forschern und technischen Experten. Die Diskussionen im Laufe des Tages brachten zahlreiche Ideen für potenzielle Kooperationen hervor und zeigten Möglichkeiten auf, Fachwissen innerhalb des SyNergy-Netzwerks zu vernetzen und neue Ansätze für gemeinsame wissenschaftliche Herausforderungen in der systemischen Neurologieforschung zu entwickeln.