News | 17.08.2022 | Pressemeldung

Neue Erkenntnisse aus der Parkinsonforschung: Hemmung der SHH-Signaltransduktion als möglicher früher Behandlungsansatz

In einem interdisziplinären Ansatz haben Helmholtz Munich Forschende in Kooperation mit weiteren Parkinsonforschern menschliche Zellen, die aus Parkinson Patient:innen gewonnen wurden, dazu genutzt, ein zelluläres Modell des frühen Parkinson zu etablieren. Die Analyse dieses zellulären Modells mittels Einzelzell-RNA-Sequenzierung und der anschließenden Validierung ergab Erstaunliches...

Hinzu kommt, dass die Parkinson-Krankheit sich schleichend entwickelt und häufig über Jahrzehnte unbemerkt bleibt. Wenn das für die Krankheit typische Zittern und die Muskelsteifheit beginnt, sind bereits ein großer Teil von Nervenzellen zerstört. Der bisherige Misserfolg von krankheitsmodifizierenden Maßnahmen bei Parkinson könnte zum Teil darauf zurückzuführen sein, dass die Pathologie bei etabliertem Parkinson zu weit fortgeschritten ist, als dass die entsprechenden Behandlungen wirksam sein könnten bzw. die frühe „unbemerkte“ Pathologie sich von der fortgeschrittenen unterscheidet.